MunichOpenMinded präsentiert: Class Act Festival am 8. April im Feierwerk

MunichOpenMinded präsentiert: Class Act Festival am 8. April im Feierwerk

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The Rise of the Machines… MunichOpenMinded präsentiert Class Act im Feierwerk – Münchens erstes Festival mit Fokus auf live-produzierte elektronische Club-Musik von Acid-House bis Electro Punk.

Es gibt spannenderes, als den meisten elektronischen Live-Acts der Gegenwart bei ihrer Stage-Performance zuzusehen. Das übliche Set-Up: Midi-Controller, Soundkarte, Laptop mit Apfel-Logo. Live ist hier in erster Linie der Knopfdruck auf den Backing-Track zum Showbeginn. Und dann werden fertige Spuren nach Baukastenprinzip abgefeuert, bis der letzte Drop verklungen ist.

Dass das auch anders geht, wird am 8. April das Class Act Festival im Feierwerk einen ganzen Tag lang eindrucksvoll unter Beweis stellen. It’s all about Hardware. It’s all about Live-Sets! It’s all about diversity! Und ein erstklassigeres Line-Up hätte man sich unter diesen Gesichtspunkten kaum einfallen lassen können.

Mit A Guy Called Gerald, DMX Krew und Ceephax Acid Crew kommen an diesem Abend gleich drei Pioniere britischer Club-Musik angereist. Acid House, Drum’n’Bass und Electro in Reinform, live produziert auf Gerätschaften wie der Roland 303, 808, 707 oder anderen Tools. Weitere Einführungen zu diesen Künstlern sparen wir uns an der Stelle und belassen es mit diesem Zitat von Thump/Vice:

In this case we mean it: A Guy Called Gerald really doesn’t need any kind of grandstanding introduction because, put bluntly, if you’re unaware of his importance to UK club culture—and dance music on a more global scale, too — then you’ve sort of dropped the ball a bit.

Münchens lokale Tradition analog produzierter Clubmusik ist im Übrigen auch nicht ohne. Dynamik Bass System hatten in den späten 90ern mit “Arabian Dreams” einen Hit auf DJ Hells Gigolo Records im Stile einer puristischen 80ies Electro Funk Produktion. Darf demnach natürlich auch nicht im Line-Up fehlen. Und zusätzlichen Support gibt es von vom Turntablist zum Synth-Nerd transformierten Rawbot und den Anarchy Skywalkers.

Wem die nächtliche Frontalbeschallung noch nicht reicht, kann sich tagsüber selbst an der Hardware ausprobieren. Beziehungsweise im Synthesizer & FX Workshop im Orangehouse sein eigenes Gerät bauen. Oder man startet mit dem Screening der Modular-Synthesizer Dokumentation I Dream Of Wires gemütlich in den Abend, der ab 21:30 Uhr im Café Kranhalle gezeigt wird.


Samstag, 08. April 2017
Ort: Feierwerk
Einlass: 21:00 Uhr
Beginn: 21:30 Uhr Filmscreening | 22:30 Live-Acts
VVK 20 € zzgl. Gebühren | AK 25 €
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MunichOpenMinded präsentiert Bakery am 2. Februar 2017 im Milla

MunichOpenMinded präsentiert Bakery am 2. Februar 2017 im Milla

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Von Schöneberg zum Burning Man und bald auf erster deutschlandweiter Clubtour: MunichOpenMinded präsentiert die München-Premiere der experimentierfreudigen Berliner Rohdiamanten Bakery am 2. Februar im Milla.

Gute und spannende Newcomer-Bands, so wie Bakery eine ist, spielen in Klatschnachrichten normalerweise eine eher untergeordnete Rolle. Positive Albumreviews auf den hinteren Seiten der eingängigen Szenemagazine sind das erwartbare Maß an Aufmerksamkeit, mit dem man sich zufrieden gibt. Aber eine N-TV-Reporterin, die von einer Supporttour für die Crystal Castles berichten will (aber eigentlich die Crystal Fighters meint), kommt wahrscheinlich eher seltener zu Besuch im Backstageraum.

Fragt sich: wieso tritt besagte Dame aus dem Unterhaltungsressort des Fernsehsenders hier auf den Plan? Die Antwort ist perfide: es handelt sich um Boris Beckers Sohn Noah, der da bei Bakery am Schlagzeug sitzt. Und Headlines über kiffende Promisöhne verkaufen sich nun mal ganz ordentlich…

Statt das aber kacke zu finden oder einen verkrampften Umgang an den Tag zu legen, öffnen Bakery die Türe und lenken die Aufmerksamkeit entspannt auf ihr musikalisches Schaffen. Das ist eine kluge Entscheidung, denn man merkt gleich: die Band kann was! Ein experimentierfreudiger Haufen hat sich da an Gitarre, Schlagzeug, Bass, Geige und Synthesizer und (Drum)computer gewagt, getüftelt, geschliffen und geprobt.

Als Resultat stehen bis Ende 2016 erste Auftritte auf namhaften Festivals wie Burning Man, Fusion, Sacred Ground zu buche. Dazu die besagte Supporttour mit den Crystal Fighters. Und das zwölf Songs umfassende Debütalbum “Lucy”, das keineswegs so beliebig klingt, wie eine Aufzählung der musikalischen Einflüsse nahelegen könnte: Lo-Fi, Psychedelic, ein bisschen Trip Hop und etwas mehr Blues sind da zu hören.

Es geht also bunt zu im Hause Bakerys, das sich irgendwo im Berliner Bezirk Schöneberg befindet oder auch irgendwo on the road. Gleich zu Beginn des neuen Jahres macht sich die Truppe erneut auf den Weg, um ihre erste eigene Clubtour zu spielen. Auch im Milla machen Bakery Halt und MunichOpenMinded ist mit von der Partie! Ihr könnt euch ab sofort euer Ticket holen und am 2. Februar dem Happening beiwohnen.


Donnerstag, 02. Februar 2017
Ort: Milla
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
VVK 14 €
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MunichOpenMinded empfiehlt: Waters mit Tereza, Onra & Lehvi am Freitag im Crux

MunichOpenMinded empfiehlt: Waters mit Tereza, Onra & Lehvi am Freitag im Crux

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Zwischen Glühwein und Punsch sollte man in der Vorweihnachtszeit das eine oder andere Wässerchen nicht vergessen. Und besinnliche Chorgesänge ab und an mit der richtigen Selektion an dopen Beats und Bässen konterkarieren.

Wie schön, dass Tereza den ersten München-Termin ihrer Partyreihe Waters direkt in die Christkindlmarkt-Hochsaison parkt und sich dabei Verstärkung von Beatproducer Onra und Lehvi dazuholt.

Nachdem Waters 2016 in Hamburg, Berlin und Stuttgart erfolgreich gelauncht wurde, kommt nun auch noch München mit auf die Landkarte. Dahinter steckt glücklicherweise nicht die hundertste austauschbare Hip-Hop-Veranstaltung, sondern der lang erwartete Lösungsansatz, frische Clubsounds und eine gute Party in Einklang zu bringen. Turn-up? Yes! Played out? No!

Das Gästebuch der Partyreihe ließt sich dabei wie unsere imaginäre Booking-Wunschliste. Jarreau Vandal, Salute, Full Crate, IAMNOBODI und jetzt Onra – allesamt Acts, die eine eigene Soundästhetik verkörpern und musikalisch im Club mehr beizutragen haben, als das Bravo-Black-Hits-ABC.

Wir freuen uns deshalb extremst auf den Kick-Off der Waters-Reihe im Crux kommenden Freitag und verlosen exklusiv Gästelistenplätze (Infos unten).


Freitag, 02. Dezember 2016
Ort: Crux
Beginn: 23:00 Uhr
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GEWINNSPIEL: Wir verlosen 2 x 2 Gästelistenplätze für Waters mit Tereza & Onra am Freitag im Crux. Für eine Teilnahme am Gewinnspiel schickst du uns bis Freitag, 18:00 Uhr eine Mail mit “Ich will planschen” als Betreff an info@munichopenminded.com. Wir drücken die Daumen!

Obacht: Mit einer Teilnahme meldest du dich automatisch für unseren Newsletter an – außer du widersprichst ausdrücklich.

MunichOpenMinded präsentiert GoGo Penguin am 11. April 2017 im Strøm

MunichOpenMinded präsentiert GoGo Penguin am 11. April 2017 im Strøm

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GoGo Penguin sind Großbritanniens heißester Jazz-Export dieser Tage. MunichOpenMinded präsentiert die Show der Mercury Prize Träger am 11. April im Strøm.

Um als Jazz-Musiker Electronica-Assoziationen zu erwecken, ist ein Computer unausweichlich – könnte man meinen. Für GoGo Penguin aus Manchester aber reichen dafür Besuche im legendären Hacienda Club und ein augeprägtes Musikinteresse, das von moderner Klassik und Jazz ebenso unterfüttert ist, wie von Aphex Twin oder Burial. Manchester, das ist eben auch die Heimat von Ninja Tune und 808 State. Und des Royal Northern College of Music, der Musikhochschule, an der sich Chris Illingworth, Nick Blacka und Rob Turner kennenlernen.

Seit ihrem ersten Album, das auf Matthew Halsalls Label Gondwana erschien, ist GoGo Penguins Musik von einer klaren Soundsignatur gekennzeichnet, für die schnelles Tempo, viele Anschläge und gebrochene Beats charakteristisch sind. Konzipiert werden die Tracks zum Teil tatsächlich am Computer, umgesetzt dann aber zu 100 Prozent akustisch an Piano, Kontrabass und Schlagzeug.

Anders als bei klassischen Jazz-Trios sind alle Instrumente zu jeder Zeit gleich präsent. Auf Solo-Improvisationen wird verzichtet. GoGo Penguin legen den Fokus auf die feingliedrigen Gesamtarrangements ihrer Kompositionen. Die einzelnen Instrumente rücken in den Hintergrund.

Ziemlich unjazzy also, könnte man meinen, wäre da nicht dieses sensationell getimte Zusammenspiel dreier Musiker zu beobachten, bei dem Drum-Breaks mit Klavieranschlägen beantwortet werden (“Unspeakable World“) oder der Kontrabass schon mal den melodischen Part des Stücks trägt (“Weird Cat“). So erspielten sich GoGo Penguin quasi direkt von der Bühne aus einen Deal bei der renommierten Plattenfirma Blue Note Records. Label-Boss Don Was saß bei ihrem Auftritt auf dem Überjazz Festival 2015 im Publikum.

Nach der Auszeichnung mit dem Mercury Price 2014 – Großbritanniens wichtigstem Nachwuchsförderungsaward – der zweite Big-Step in GoGo Penguins Entwicklung, um dem Inner-Circle des Jazz zu entwachsen und einem größeren Publikum zugänglich zu werden.

Jazz à la Villette, Montreux oder Pukkelpop hießen Tourstops der Band im vergangenen Festival-Sommer. Und nun sind GoGo Penguin wieder unterwegs durch Clubs in ganz Europa. MunichOpenMinded lotst sie am 11. April ins Münchner Strøm. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.


Dienstag, 11. April 2017
Ort: Strøm
Einlass: 20:30 Uhr
Beginn: 21:30 Uhr
VVK 25 €
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Gewinnspiel: MunichOpenMinded beim Deeper Down Festival 2016

Gewinnspiel: MunichOpenMinded beim Deeper Down Festival 2016

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Hauskonzerte und MunichOpenMinded gehen Hand in Hand Deeper Down vom 26. bis 28.8.2016.

Drei Tage voller junger, innovativer, schöner, intimer, mitreißender, feinfühliger und außergewöhnlicher Live-Musik.

Zwei Nächte voller Grooves, Beats, Raritäten, Kuriosiäten und verdammt tanzbaren DJ-Sets – powered by MunichOpenMinded & Friends.

Das Line-Up:
Klaus Johann Grobe | Schmieds Puls | Bannerman | Bounty Island | Kat Frankie | Matthew Austin & Matilda | The Moonband | Christof | Okay Kaya | Siv Jakobsen | Das Lucky Frohwein Experiment | Walter Wolff | Buson | Sharonie Sound | Kimbo | Hannelore Mächtig | Conscious | Cat Killif

Und außerdem:
Ausstellung | Epic Hangout | Brankodrom Tischtennis-Championship | Indonesisches Essen von Sally’s Mam | Lesungen | Drinks | #deeep16


Freitag, 26. August ab 18:00
Samstag, 27. August ab 16:00
Sonntag, 28. August ab 14:00
Ort: Säulenhalle (Postgaragen), Arnulfstrasse 62
Tickets: 36 € Festivalticket | 16 € Tagesticket gibt’s im Vorverkauf


GEWINNSPIEL: Wir verlosen 2 x 2 Festivaltickets für das Deeper Down Festival von 26- bis 28. August! Für eine Teilnahme am Gewinnspiel schickst du uns bis 25. August, 23:55 eine Mail mit “#deeep16” als Betreff an info@munichopenminded.com. Nette Worte bevorzugt. Wir drücken die Daumen!

Obacht: Mit einer Teilnahme meldest du dich automatisch für unseren Newsletter an – außer du widersprichst ausdrücklich.

Gewinnt Tickets fürs PULS Open Air mit Gold Panda, Dexter, Schlachthofbronx, Jay Scarlett…

Gewinnt Tickets fürs PULS Open Air mit Gold Panda, Dexter, Schlachthofbronx, Jay Scarlett…

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Wer in München lebt und sich ein bisschen für Musik interessiert, ist in den letzten zehn Jahren mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit mal über ein schönes Event namens PULS Festival gestolpert, das ganz verlässlich jeden Herbst im großen BR-Hochaus am Hauptbahnhof stattfindet. Großartige Bands haben wir da schon gesehen – Little Simz, Kate Tempest, Jesse Boykins III, Sizarr, Son Lux, Deltron 3030, Bilderbuch, Ghostpoet, Pollyester oder Le1f zum Beispiel – und jede Menge netter Menschen getroffen.

Die Leute von PULS, dem jungen Programm vom BR, sind mit dem jährlichen Indoor-Festival aber anscheinend noch nicht ausgelastet und machen dieses Jahr direkt draußen weiter: Auf Schloss Kaltenberg (ja, da wo sonst die Ritter…) findet in knapp zwei Wochen das allererste PULS Open Air statt, so richtig mit Camping und allem Festivaltamtam. Sehr angenehm dabei: Schloss Kaltenberg ist von München aus easy aus per S-Bahn zu erreichen.

Das Lineup des PULS Open Air liegt irgendwo zwischen Pop, Indie, HipHop und Elektronik und wir haben schon ein paar Favoriten gepickt. Falls ihr kommt, sehen wir uns zum Beispiel bei Gold Panda, LGoony & Crack Ignaz, Schlachthofbronx, Leyya, Jay Scarlett, VELI x VIWO oder einem gemütlichen Late-Night-Set von Dexter auf der Waldbühne. Insgesamt spielen über 30 Bands auf drei Bühnen, die von unserem Homie und weltbesten Lichtkünstler 507nanometer (u.a. Panama Plus) gestaltet werden. Mehr Infos und Tickets gibt’s auf pulsopenair.de – oder ihr nehmt einfach die, die wir verschenken!

Wir verlosen 2 x 2 Festivaltickets inklusive Camping. Schreibt uns einfach bis spätestens 5. Juni eine Mail mit “PULS Open Air” im Betreff an info@munichopenminded.com! Nette Worte bevorzugt. Wir drücken die Daumen!

Gewinnspiel: Wir verlosen Tickets für Jay Prince am 15. Februar

Gewinnspiel: Wir verlosen Tickets für Jay Prince am 15. Februar

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Soulige Raps auf futuristische Beats. Jay Prince aus London verleiht der Generation Instrumental Hip Hop die passende Stimme und gilt als einer der Watch-Out-Geheimtipps von der Insel im Jahr 2016. Wir verlosen Tickets für seine Show am 15. Februar in der Roten Sonne.

Der Londoner Osten gehörte in den vergangenen Jahren zu unseren liebsten Reisezielen. Selbstredend nicht des guten Klimas oder des günstigen Freizeitangebots wegen. Mit einem Blick hinter den Vorhang der Wolkenkratzer im Finanzdistrikt und einem Ticket für Buslinie 67 Richtung Norden begannen die wohl aufregendsten Trips in die musikalische Untergrundwelt der jüngeren Vergangenheit.

Radio-Staionen wie NTS, Clubs wie Shapes und Plattenläden wie Kristina Records sind die Relikte dieser aufstrebenden Phase eines Viertels, das vor zehn Jahren noch von Straßengangs regiert wurde, heute aber längst im höheren Durchschnitt des Londoner Mietpreisspiegels angekommen ist. Rapper Jay Prince erfuhr in den Jahren dieses Wandels seine musikalische Sozialisation. Und die könnte vielseitiger nicht ausfallen.

Während seine Eltern ihn mit den Fudamenten von afrikanischen Gospel, Soul und Funk ausstatetten, rappte er auf dem Schulhof die Texte von Jay Z und Outkast oder vertrieb sich die Nächte der späten 2000er auf illegalen Warehouse-Raves in der Nachbarschaft. Tradition trifft Golden Era trifft UK Clubkultur, könnte man sagen. Als er ein paar Jahre später seine ersten eigenen Songs veröffentlicht, haben sich all diese Einflüsse zu einem Style verwoben, der sofort Wellen schlägt und schließlich dazu führt, dass das stilgebende US-Label Soulection Jay Prince unter seine Fittiche nimmt. Es folgt eine gemeinsame US-Tour, die beim SXSW startet und beim Coachella endet.

Mit seiner EP “Beautiful Mercy” hat Jay Prince jetzt nachgelegt. Acht Tracks, die beeindruckend vielseitig für einen 22-jährigen daherkommen – und nebenbei wird einem beim Hören klar, warum sein Flow gerne mal mit Kendrick Lamar vergleichen wird. Definitiv: One to watch in 2016! Deshalb freuen wir uns, dass Jay Prince Anfang des Jahres eine Headliner-Tour spielt, inklusive Stopp in der Roten Sonne. Supportet wird er dabei übrigens von unserer lieblings Future-Soul-Combo Akere. Also jetzt schnell Tickets sichern oder bei unserem Gewinnspiel mitmachen.


Montag, 15. Februar 2016
Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Ort: Rote Sonne

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GEWINNSPIEL: Wir verlosen 2 x 2 Gästelistenplätze für Jay Prince in der Roten Sonne am 15. Februar! Für eine Teilnahme am Gewinnspiel schickst du uns bis 13. Februar, 20:00 eine Mail mit “Jay Prince” als Betreff an info@munichopenminded.com. Nette Worte bevorzugt. Wir drücken die Daumen!

Obacht: Mit einer Teilnahme meldest du dich automatisch für unseren Newsletter an – außer du widersprichst ausdrücklich.

Gewinnspiel: Wir verlosen Tickets für Anderson .Paak am 21. Februar

Gewinnspiel: Wir verlosen Tickets für Anderson .Paak am 21. Februar

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Er ist der spannendste Newcomer des Soul in 2016: Anderson .Paak. MunichOpenMinded präsentiert seine Show am 21. Februar im Ampere und verlost Gästelistenplätze!

November 2014, sonntags, Goldene Bar, München. Es ist schon nachmittags, als DJ House Shoes und ich uns unseren Platz im gut besuchten Lokal suchen, um ein ordentliches Katerfrühstück zu uns zu nehmen. Am Vorabend hat Shoes während seines dreistündigen Sets im Rausch & Töchter (R.I.P.) eine Flasche Jameson im Alleingang platt gemacht. Ihm geht es trotzdem besser als mir. Also lasse ich ihn erzählen. Über Detroit. Über Dilla. Über 8Mile. Über Eminem. Und über einen gewissen Breezy Lovejoy – nach Eminem der einzige Superstar, den er in seinem Leben getroffen habe.

Breezy who? Wie sich bei einer Listening Session später am Nachmittag herausstellen sollte, ein junger Typ aus L.A., der in seinen bisherigen Tracks eine beeindruckend vielseitige Bandbreite von Raphael Saadiq (“Tickets” feat. Shafiq Husayn) bis Frank Ocean (“Drugs”) bearbeitet und zu dieser Zeit gerade für ein gemeinsames Projekt mit Knxwledge im Studio steht. Keine Frage, den Typen muss man sich merken!

Dann kam Dr. Dres Compton. Darauf zu finden: Gleich sechs Tracks mit dem Namen Anderson .Paak in den Credits. Ein Typ mit einem Falsett von Streichelfeder bis Reibeisen. Unverkennbar eine dieser Stimmen, die sich im Gehör festsetzt und immer wiedererkennbar bleibt – egal, ob sie nun auf den Namen Breezy Lovejoy hört oder eben Anderson .Paak.

Im Nachgang stieß ich auf “Venice”, die erste Soloplatte unter dem Alias Anderson .Paak. Mit ihrem synthetischen Strickmuster ist das Album ein ernstzunehmender Beitrag zum gegenwärtigen R&B-Geschehen – den Zeitgeist-Vibe catcht dann aber eher der erwähnte Side-Release auf Stones Throw mit Knxwledge namens NxWorries im vergangenen Dezember.

Mit dem eben erschienenen Zweitalbum “Malibu” manifestiert Anderson .Paak nun sein Ausnahmetalent auf Albumlänge. Zur Seite standen dafür Produzentengrößen wie 9th Wonder, Madlib, Kaytranada oder DJ Khalil und auch Feature-Gäste wie Talib Kweli und Schoolboy Q tragen ihren Teil zum in sich wirklich stimmigen Gesamtkonstrukt bei. Von der ersten Note weg aber ist es Anderson .Paak selbst, dem man über die komplette Länge seiner 60-minütigen und 16 Tracks starken Platte an der Lippe hängt.

Auf der Bühne soll diese Magie natürlich nicht verloren gehen. Paak – selbst ein ausgezeichneter Drummer, der sich noch vor kurzem seine Brötchen in der Showband der Castingshow X-Factor verdiente – setzt deshalb auf die Unterstützung einer ordentlichen Live-Combo. Zusammen mit The Free Nationals geht es im Februar auf die erste Europa-Tour inklusive Halt in München. Ein paar Tickets für seine Show im Ampere am 21. Februar – inklusive Support von unserem Lieblingstrinkkumpanen Suff Daddy – gibt es noch hier zu kaufen. Ansonsten hilft unser Gewinnspiel.


Dienstag, 21. Februar 2016
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Ort: Ampere


GEWINNSPIEL: Wir verlosen 2 x 2 Gästelistenplätze für Anderson .Paak im Ampere am 21. Februar! Für eine Teilnahme am Gewinnspiel schickst du uns bis 14. Februar, 20:00 eine Mail mit “Anderson .Paak” als Betreff an info@munichopenminded.com. Nette Worte bevorzugt. Wir drücken die Daumen!

Obacht: Mit einer Teilnahme meldest du dich automatisch für unseren Newsletter an – außer du widersprichst ausdrücklich.

MunichOpenMinded präsentiert: Jay Prince am 15. Februar in der Roten Sonne

MunichOpenMinded präsentiert: Jay Prince am 15. Februar in der Roten Sonne

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Der Londoner Osten gehörte in den vergangenen Jahren zu unseren liebsten Reisezielen. Selbstredend nicht des guten Klimas oder des günstigen Freizeitangebots wegen. Mit einem Blick hinter den Vorhang der Wolkenkratzer im Finanzdistrikt und einem Ticket für Buslinie 67 Richtung Norden begannen die wohl aufregendsten Trips in die musikalische Untergrundwelt der jüngeren Vergangenheit.

Radio-Staionen wie NTS, Clubs wie Shapes und Plattenläden wie Kristina Records sind die Relikte dieser aufstrebenden Phase eines Viertels, das vor zehn Jahren noch von Straßengangs regiert wurde, heute aber längst im höheren Durchschnitt des Londoner Mietpreisspiegels angekommen ist. Rapper Jay Prince erfuhr in den Jahren dieses Wandels seine musikalische Sozialisation. Und die könnte vielseitiger nicht ausfallen.

Während seine Eltern ihn mit den Fudamenten von afrikanischen Gospel, Soul und Funk ausstatetten, rappte er auf dem Schulhof die Texte von Jay Z und Outkast oder vertrieb sich die Nächte der späten 2000er auf illegalen Warehouse-Raves in der Nachbarschaft. Tradition trifft Golden Era trifft UK Clubkultur, könnte man sagen. Als er ein paar Jahre später seine ersten eigenen Songs veröffentlicht, haben sich all diese Einflüsse zu einem Style verwoben, der sofort Wellen schlägt und schließlich dazu führt, dass das stilgebende US-Label Soulection Jay Prince unter seine Fittiche nimmt. Es folgt eine gemeinsame US-Tour, die beim SXSW startet und beim Coachella endet.

Mit seiner EP “Beautiful Mercy” hat Jay Prince jetzt nachgelegt. Acht Tracks, die beeindruckend vielseitig für einen 22-jährigen daherkommen – und nebenbei wird einem beim Hören klar, warum sein Flow gerne mal mit Kendrick Lamar vergleichen wird. Definitiv: One to watch in 2016! Deshalb freuen wir uns, dass Jay Prince Anfang des Jahres eine Headliner-Tour spielt, inklusive Stopp in der Roten Sonne. Tickets gibt es ab sofort hier.


Montag, 15. Februar 2016
Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Ort: Rote Sonne

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Das Konzert von Hiatus Kaiyote in Bildern

Das Konzert von Hiatus Kaiyote in Bildern

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Großartig war’s, auch ein bisschen nervenaufreibend, aber am Ende jeden Stress wert – denn Hiatus Kaiyote gehören auch zwei Jahren nach ihrem ersten Besuch in München und eine Platte später immer noch zu den wahnsinnigsten Bands da draußen. Mit Songs, bei denen man immer wieder staunt, wie komplex und schön sie gleichzeitig sind, und die einem manchmal auch eine kleine Träne ins Auge treiben.

Wir sagen Danke – an Hiatus Kaiyote, Noah Slee und unseren Mann Tom2k für den Support und vor allem natürlich an euch alle für ein ausverkauftes Ampere!

Alle Fotos © Daniel HD Schröder

MoMHiatus

Noah Slee © Daniel HD Schröder

Noah Slee © Daniel HD Schröder

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© Daniel HD Schröder

Hiatus Kaiyote © Daniel HD Schröder

Hiatus Kaiyote © Daniel HD Schröder

Hiatus Kaiyote © Daniel HD Schröder

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Hiatus Kaiyote © Daniel HD Schröder

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Hiatus Kaiyote © Daniel HD Schröder

Hiatus Kaiyote © Daniel HD Schröder

Hiatus Kaiyote © Daniel HD Schröder