Chris Kaz – For Gaia (Exclusive Mix for MunichOpenMinded)

Chris Kaz – For Gaia (Exclusive Mix for MunichOpenMinded)

/ Musik

Jeder kennt diesen unangenehmen Moment. Eine scheinbar unbekannte Person fällt einem freudig mit den Worten “Junge wir haben uns ja ewig nicht mehr gesehen” in die Arme. Doch der kurze Moment die aufklärende Frage zu stellen, woher man sich denn kennt, ist meistens sofort verstrichen. Und so spielt man das Spiel eben mit, in der Hoffnung es fallen zufällig bekannte Namen die eine Zuordnung ermöglichen. Ist man im Münchner Nachtleben verwurzelt, hat man sich an derartige Begegnungen der Häufigkeit wegen gewöhnt.
Passiert einem aber so etwas in einer Millionen Stadt wie London, ist es doch etwas besonderes.

Chris Kaz ist mir im April vor einem Londoner Club zwar nicht um den Hals gefallen, hat mich aber freudig überrascht gefragt was ich in London treibe und wie es mir geht. Scheinbar habe ich ihn derart perplex angeschaut, dass meine sonst funktionierende Taktik – Na klar kenn ich dich, ich warte mal ab bis ein paar bekannte Namen fallen – sofort auflog. Gott sei Dank klärte er mich schnell auf und errinerte mich daran, dass ich nach einem Gig von ihm in der (alten) Prater Sauna in Wien aufgelegt habe und wir danach in einem 2 Stündigem nerdigem Musiktalk versunken sind.

Ob man Chris’ Musik nach Chart Erfolgen wie James Blake noch als avangardistisch bezeichnen kann ist eher fraglich. Besonders ist sie allemal. Auch wenn Künstler es ungern hören, sie klingen ein wenig wie, so ist James Blake als Inspirationsquelle wohl nicht abzustreiten. Was vielleicht auch daran liegt, dass Chris schon zusammen mit ihm in der Schule saß.
Chris setzt in seinen Kompositionen stark auf live eingespielte Instrumente und nicht so sehr auf Samples. Tieffrequentes wie Cello, Vibraphon und Bass bestimmen daher viele seiner Tracks. Mal erweitert er sie durch jazzige Basslines und Saxophon Patterns, mal reduziert er sie mit synthetischen Klängen auf atmosphärische Klangteppiche. Und auch rein akkustische Tracks mit Gitarre finden sich in seinem Mix. Und über allem schwebt sein mal monotonerer, mal melodischerer, überlegt positionierter Gesang.

Um es in seinen Worten zu sagen: “Coming from a deep motive that is the love of Gaia, i dedicate this emotional, Ballad based, clairvoyant mix to all the women in the world who suffer from the perilous consequences of man, the personification of the mother to all beings on this planet, Gaia.”

Tracklist:

1 – Chris Kaz – Lights Of Gaia
2 – Chris Kaz – untitled
3 – Sami Tammilehto – Snowfall in Central Park
4 – Chris Kaz – The New Sun (Original Live Recording)
5 – Chris Kaz – untitled
6 – Chris Kaz x Nick Walkley
7 – Chris Kaz – Lesson For Your Mind
8 – Chris Kaz – Sleeping Fires
9 – Chris Kaz – Track 01
10 – Chris Kaz – Lady Of The Night (Live Recording)
11 – Chris Kaz – untitled
12 – Chris Kaz – untitled
13 – Chris Kaz – Day Go By
14 – LJY – The Other Side

Daniel Comport (Mix and Master Engineer)
The 83rd
Ben Albahari (Electric Bass and Acoustic Guitar)
Nick Walkley (Brass)
Sami Tammilehto (Percussion and Vibraphone)
Chris O’Driscoll (Percussion)
Luke Fowler (Double Bass)
Maria Rodríguez (Cello)
LJY

Press Image by Dieter Brandenburg

Mim Suleiman – Adera Dera (BT 14)

Mim Suleiman – Adera Dera (BT 14)

/ Musik

Adera Dera ist bereits das dritte Album der Sängerin aus Sansibar die zurzeit in Großbritannien lebt. Suleiman singt größtenteils in ihrer Muttersprache Suaheli, verwendet aber auch Englisch und andere afrikanische Sprachen.
Produziert wurde es wieder von Maurice Fulton; bekannt neben seinen Solo Auftritten auch durch sein Mitwirken bei Projekten wie Syclops oder Gypsy Woman von Crystal Waters.
Erschienen ist das Meisterwerk bisher nur in digitaler Form auf Fulton’s Label Bubbletease Communications.

Gewinnspiel: Wir verlosen Tickets für Ibeyi am 13. Dezember!

Gewinnspiel: Wir verlosen Tickets für Ibeyi am 13. Dezember!

/ Musik

Ibeyi ist keine von diesen Bands, die sich klammheimlich in deine SoundCloud-Timeline schleicht, die du in einem Mixtape deines Lieblings-DJs vom anderen Ende der Welt entdeckst oder über die erst 37 Blogs schreiben müssen, bis sie die Aufmerksamkein kriegen, die sie verdienen. Ganz im Gegenteil: Ibeyi sind im Sommer 2014 mit einem großen Rumms gekommen: Als neuestes Signing beim Londoner Label XL Recordings, home of The xx, Jungle, Jack White, Radiohead, Adele, SBTRKT, FKA twigs und, und, und.

Mit das kredibilste Indie-Label überhaupt haben sich sie Damen da also ausgesucht – dementsprechend hoch waren die Erwartungen. Und noch höher wurden sie, als kurz darauf ein einfaches, aber ungewöhnlich schönes Video rauskam, bei dem wir hier ganz schön oft den Play-Button gedrückt haben.

Ibeyi besteht aus den beiden Zwillingsschwestern Lisa-Kaindé Diaz and Naomi Diaz, die als Töchter des renommierten afro-kubanischen Percussionisten Miguel Angá Díaz in Paris geboren wurden, ihre Kindheit aber zum Teil auf Kuba verbracht haben. Heute sind sie Anfang 20, leben in Paris und haben Anfang des Jahres ihr Debütalbum “Ibeyi” veröffentlicht, auf dem beide auf Englisch und Yoruba, einer westafrikanischen Sprache, singen. In ihren Songs treffen sich Pop, Soul, elektronische Beats, traditionelle afrikanischen und kubanische Melodien und Rhythmen. “Contemporary Negro Spiritual” nennen Ibeyi ihren Sound selber.

Am Ende ist Album so gut gelungen, dass Ibeyi inwzischen die ganz Welt touren, Beyoncé ihre Instagram-Videos mit Ibeyi-Songs unterlegt und Prince seine Twitter-Blessings gibt. Ritterschläge ohne Ende. Alle hohen Erwartungen erfüllt. Wir freuen uns sehr, dass wir die beiden Wunderschwestern noch vor Weihnachten live in München hören dürfen. Am kommenden Sonntag, den 13. Dezember spielen sie im Technikum. Wir verlosen 2 x 2 Tickets!


So könnt ihr gewinnen: Schickt uns bis zum 11. Dezember, 18:00 eine Mail mit “Ibeyi” im Betreff an info@munichopenminded.com. Nette Worte werden bevorzugt. Wir drücken die Daumen! Die Gewinner wurden benachrichtigt.

Obacht: Mit einer Teilnahme meldest du dich automatisch für unseren Newsletter an – außer du widersprichst ausdrücklich.

Audioreviews: Young Marco – Sorry For The Late Reply. Various Remixes For Various Reasons (ST 001)

Audioreviews: Young Marco – Sorry For The Late Reply. Various Remixes For Various Reasons (ST 001)

/ Musik

Der Amsterdamer Produzent, Dj und Wunderkind Young Marco geht mit einem eigenen Label namens Safe Trip an den Start. Als erstes Release wir eine Compilation mit einer Auswahl seiner zahlreichen Remixes erscheinen; darunter auch einige bisher unveröffentlichte Stücke.
Erhältlich ist Sorry For The Late Reply – Various Remixes For Various Reasons sowohl auf Vinyl als auch digital.

Tracklist:

A1 Michael Ozone – Hetropia (Young Marco Remix)
A2 Heatsick – Dream Tennis (Young Marco Remix)
A3 Francis Bebey – The Coffee Cola Song (Young Marco Remix)
B1 Vangelis Katsoulis – Enigma (Young Marco Remix)
B2 Jacco Gardner – The End Of August (Young Marco Remix)
C1 Mock & Toof – Snowball (Young Marco Remix)
C2 Causa – Alji (Young Marco Remix)
D1 HNNY – Mys (Young Marco Remix)
D2 Zulu Pearls – Not Like The Others (Young Marco Remix)
D3 Tony G – Simple Dreams (Young Marco Dub)

Hörbeispiele:

Michael Ozone – Hetropia (Young Marco Remix)

https://www.youtube.com/watch?v=mNifZKVrJBw


HNNY – Mys (Young Marco Remix)

https://soundcloud.com/youngmarco/hnny-mys-young-marco-remix


Von dem unfassbaren Remix für Tony G – Simple Dreams, erscheint auf dem Album leider nur eine Dub Version. Also heißt es weiterhin warten, oder Unsummen auf Discogs bezahlen.

https://soundcloud.com/youngmarco/tony-g-simple-dreams-young

MunichOpenMinded Premiere: Peter Clamat – Blinded By Midi (Rhode & Brown Remix)

MunichOpenMinded Premiere: Peter Clamat – Blinded By Midi (Rhode & Brown Remix)

/ Musik

Das Münchner Label UKNOWY legt mit seiner ersten Vinyl-Veröffentlichung von Peter Clamats “Stretch The Truth EP” eine echte Punktlandung auf die Tanzfläche hin. MunichOpenMinded feiert den Release und stellt euch exklusiv den Rhode & Brown Remix von “Blinded By Midi” vor.

Showtime! Nachdem im vergangenen Winter mit dem Pacifics Beat-Tape der erste physische Tonträger des UKNOWY Label-Kollektivs erschien, liegt der Fokus von Release Nummer Zwei auf Tanzbarkeit und Groove. Dass die Wahl schließlich auf den Karlsruher Peter Clamat fiel, verdeutlicht nicht nur die tiefe Vernetzung des Kollektivs mit gleichgesinnten Soundästheten über die Münchner Stadtgrenzen hinaus, sondern auch ein gutes Gespür außergewöhnliche Produzententalente ausfindig zu machen.

Als Betreiber des Labels Big Bait oder vorangegangenen Releases auf u.a. Uncanny Valley (als Citizen Funk) ist Clamat zwar kein unbeschriebenes Blatt mehr in der deutschen Analogue-House-Szene, mit der Heranziehung des Niederländers Daniël Lesemann und den Münchner Produzenten-Youngsters Rhode & Brown als Remixer beweisen die Labelmacher ein hohes Maß an synergetischem Verständnis.

“Blinded By Midi” im großartigen Rhode & Brown Remix gibt es exklusiv bei MunichOpenMinded in voller Länge zum Reinschmecken. “Stretch The Truth” erscheint offiziell am 14.12. und wird bei ausgewählten Plattendealern erhältlich sein. Online-Vorbestellen kann man ab sofort hier.

Der Tune zum Sonntag: Arbitraire – Adapted Air

Der Tune zum Sonntag: Arbitraire – Adapted Air

/ Musik

Da durchforstet man seit Jahren täglich das Internet, immer auf der Suche nach neuer Musik. Nach dem anderen Klang. Nach dem Unterschied. Nach dem gewissen etwas, dass dich hypnoseartig dazu veranlasst, genau diesen Track dann in Dauerschleife zu hören.

Umso erfreulicher wenn ein derartiger Song dann mal nicht aus England, Australien oder Neuseeland, sondern aus dem eigenen Bekanntenkreis kommt.

Genauso lang wie es her ist, dass “Adapted Air” von Arbitraire erschienen ist, nehme ich mir schon vor ihn hier zu teilen, da er bei mir genau diesen anfangs beschriebenen Zustand ausgelöst hat und er trotz etlichem hören noch nichts von seiner Wirkung verloren hat.
Derzeit sitzen die drei MünchnerInnen Andrea, Adrian und Genji wieder im Studio. Und wenn die Gerüchte stimmen, gibt es inzwischen auch schon erste Labelanfragen aus England. Zurecht!

Auf Arbitraires Soundcloud gibt es “Adapted Air” und “C” zum kostenlosen Download.

Audioreviews: Psychemagik presents Magik Sunset Part 2 (LENGLP009)

Audioreviews: Psychemagik presents Magik Sunset Part 2 (LENGLP009)

/ Musik

Psychemagik mit dem vierten und letzten Teil ihrer Magik-Serie. Die Suche nach den erscheinenden Künstlern hat wiederum mehrere Monate gedauert, und auch inhaltlich steht die Compilation ihren Vorgängern in nichts nach.

Tracklist:

John Keating – In Search Of Atlantis
Orchester Ambros Seelos – Mondgesicht
Plaisirs Erotique – Special Ero
Francis Lai – Young Freedom
Glenn – Zeit
Jack Adkins – Sunset Beach
Instrumental Group Cabas – Cry In The Night
Frédéric Castel – Open Up
The Electric Connection – Cry Of The Lone Wolf
Fabio Fabor – Idolo Moresco
The Primates – King Kong
Tony Sinclair Orchestra – Walkin’ Through The Night
Trepidant’s – Far Away

Audioreviews: Music For Autobahns II (RHM 018)

Audioreviews: Music For Autobahns II (RHM 018)

/ Musik Uncategorized

Eine Compilation voll von “deep ambient race car music” zusammengestellt von Gerd Janson für Rush Hour Music. Die Idee dazu kam Janson während einem seiner zahlreichen Trips auf der Autobahn zwischen Frankfurt und Heidelberg. Der perfekte Soundtrack für alle Urlaubsheimkehrer und Pendler die im Stau stehen.