Der Tune zum Sonntag: Arbitraire – Adapted Air

Der Tune zum Sonntag: Arbitraire – Adapted Air

/ Musik

Da durchforstet man seit Jahren täglich das Internet, immer auf der Suche nach neuer Musik. Nach dem anderen Klang. Nach dem Unterschied. Nach dem gewissen etwas, dass dich hypnoseartig dazu veranlasst, genau diesen Track dann in Dauerschleife zu hören.

Umso erfreulicher wenn ein derartiger Song dann mal nicht aus England, Australien oder Neuseeland, sondern aus dem eigenen Bekanntenkreis kommt.

Genauso lang wie es her ist, dass “Adapted Air” von Arbitraire erschienen ist, nehme ich mir schon vor ihn hier zu teilen, da er bei mir genau diesen anfangs beschriebenen Zustand ausgelöst hat und er trotz etlichem hören noch nichts von seiner Wirkung verloren hat.
Derzeit sitzen die drei MünchnerInnen Andrea, Adrian und Genji wieder im Studio. Und wenn die Gerüchte stimmen, gibt es inzwischen auch schon erste Labelanfragen aus England. Zurecht!

Auf Arbitraires Soundcloud gibt es “Adapted Air” und “C” zum kostenlosen Download.

Der Tune zum Montag: Letta Mbulu – Nomalizo (Walter Wolff Edit)

Der Tune zum Montag: Letta Mbulu – Nomalizo (Walter Wolff Edit)

/ Musik

Letta Mbulu wurde 1942 in Soweto, Südafrika geboren und begann Anfang der Sechzigerjahre ihre internationale Musikerkarriere als Sängerin in Südafrikas bekanntestem Musical King Kong. Aufgrund einer Verschärfung der Apartheidsgesetze verließ sie 1965 ihre Heimat und ging in die Vereinigten Staaten ins Exil. Dort veröffentlichte sie insgesamt neun Alben, unter anderem 1983 In The Music The Village Never Ends, rereleased im vergangenen Monat bei Be With Records.
Darauf erschienen ist der großartiger Song Nomalizo; hier zu hören als Walter Wolff Edit:

Der Tune zum Sonntag: Tsvia Abarbanel – Wings Of Love

Der Tune zum Sonntag: Tsvia Abarbanel – Wings Of Love

/ Musik

Tsvia Abarbanel wurde in den 40er Jahren im Jemen geboren und wuchs als Teil der jemenitischen Gemeinde in Israel auf. Nach einem Musikstudium in den USA kehrte sie 1970 zurück nach Tel Aviv und begann an ihrem ersten Album zu arbeiten, wobei sie traditionelle jemenitische Musik mit westlichen Instrumenten neu interpretierte. Von den Aufnahmen wurde allerdings nur eine Single in Eigenregie veröffentlicht.
Rereleased wurde Wings Of Love  2012 von Fortuna Records aus Tel Aviv.

Als geschichtlicher Exkurs empfiehlt sich der New York Times Artikel zur Operation Magic Carpet.