MunichOpenMinded präsentiert: Class Act Festival am 8. April im Feierwerk

MunichOpenMinded präsentiert: Class Act Festival am 8. April im Feierwerk

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The Rise of the Machines… MunichOpenMinded präsentiert Class Act im Feierwerk – Münchens erstes Festival mit Fokus auf live-produzierte elektronische Club-Musik von Acid-House bis Electro Punk.

Es gibt spannenderes, als den meisten elektronischen Live-Acts der Gegenwart bei ihrer Stage-Performance zuzusehen. Das übliche Set-Up: Midi-Controller, Soundkarte, Laptop mit Apfel-Logo. Live ist hier in erster Linie der Knopfdruck auf den Backing-Track zum Showbeginn. Und dann werden fertige Spuren nach Baukastenprinzip abgefeuert, bis der letzte Drop verklungen ist.

Dass das auch anders geht, wird am 8. April das Class Act Festival im Feierwerk einen ganzen Tag lang eindrucksvoll unter Beweis stellen. It’s all about Hardware. It’s all about Live-Sets! It’s all about diversity! Und ein erstklassigeres Line-Up hätte man sich unter diesen Gesichtspunkten kaum einfallen lassen können.

Mit A Guy Called Gerald, DMX Krew und Ceephax Acid Crew kommen an diesem Abend gleich drei Pioniere britischer Club-Musik angereist. Acid House, Drum’n’Bass und Electro in Reinform, live produziert auf Gerätschaften wie der Roland 303, 808, 707 oder anderen Tools. Weitere Einführungen zu diesen Künstlern sparen wir uns an der Stelle und belassen es mit diesem Zitat von Thump/Vice:

In this case we mean it: A Guy Called Gerald really doesn’t need any kind of grandstanding introduction because, put bluntly, if you’re unaware of his importance to UK club culture—and dance music on a more global scale, too — then you’ve sort of dropped the ball a bit.

Münchens lokale Tradition analog produzierter Clubmusik ist im Übrigen auch nicht ohne. Dynamik Bass System hatten in den späten 90ern mit “Arabian Dreams” einen Hit auf DJ Hells Gigolo Records im Stile einer puristischen 80ies Electro Funk Produktion. Darf demnach natürlich auch nicht im Line-Up fehlen. Und zusätzlichen Support gibt es von vom Turntablist zum Synth-Nerd transformierten Rawbot und den Anarchy Skywalkers.

Wem die nächtliche Frontalbeschallung noch nicht reicht, kann sich tagsüber selbst an der Hardware ausprobieren. Beziehungsweise im Synthesizer & FX Workshop im Orangehouse sein eigenes Gerät bauen. Oder man startet mit dem Screening der Modular-Synthesizer Dokumentation I Dream Of Wires gemütlich in den Abend, der ab 21:30 Uhr im Café Kranhalle gezeigt wird.


Samstag, 08. April 2017
Ort: Feierwerk
Einlass: 21:00 Uhr
Beginn: 21:30 Uhr Filmscreening | 22:30 Live-Acts
VVK 20 € zzgl. Gebühren | AK 25 €
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