Twit One does it! MunichOpenMinded Radio-Show #3

Twit One does it! MunichOpenMinded Radio-Show #3

/ Radio

MunichOpenMinded geht Klinkenputzen und sammelt für euch exklusive Mixes von Musikkennern aus aller Welt – egal ob DJ, Musiker, Blogger oder Liebhaber. In den Juni starten wir mit einem alten bekannten: Twit One von unseren Freunden vom Planeten Radio Love Love mit 58 Minuten gegen Stress und hohen Blutdruck…

Twiza, Tito Wun, Testiculo Y Uno oder Twit One – nur einen Rufnamen zu haben, wäre bei einem derart abwechslungsreichen Musikgeschmack, wie ihn Tim Purnell an den Tag legt, auch einfach zu langweilig. Und als Filmliebhaber ist es auch naheliegend, sich je nach Gemütslage eine passende Rolle zurecht zu legen.

Wie ein gutes Drehbuch sind Twit Ones DJ-Sets dabei immer unterfüttert mit guten Geschichten, spannenden Wendungen und erinnerungswürdigen Zitaten für’s Notizbuch. Trockener Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz, das weiß jeder, der regelmäßig die Podcasts seiner Online-Radiosendung Radio Love Love (zusammen mit Hulk Hodn, MemyselfandI und illustren Gästen) streamt oder schon mal im Club seiner individuellen Top-10-Hitparade folgen durfte.

Eine richtig gute Story ist auch Nummer Drei unserer Podcast-Reihe, in der wir eine knappe Stunde entspannten Tracks aus Twits Plattenschrank lauschen dürfen. In den Hauptrollen: Jazz, Soul und HipHop. Und am Ende gewinnen die Guten.

Tracklist:
Sun Ra – When there is no Sun
Simon S. – When there is no Sun (Edit)
Yesterday’s New Quintet – Sun Goddess
L’Orange – Speakeasy
MoO – Veranda
Dwig – Yeah Really
Jonti – Batmilk
Steve Spacek – Without you
Kenny Burrell – A Streetcar called Desire
Kan Kick & Declaime – For the Love of Cash
Funkdoobiest – Sunshine
Minnie Ripperton – Adventures in Paradise
D’Angelo – The Root
Visionaries – Allright
Masta Killa – Dirty Soul

Quantic – Magnetica

Quantic – Magnetica

/ Musik

Gerade mal fünf Monate Pause gönnte sich Will Holland zwischen seinem letzten und dem jetzigen Release. Zuletzt erschien eine Feature EP zusammen mit der kolumbianischen Sängerin Nidia Góngora, die auch Teil der Combo Bárbaro und Ondatrópica ist, mit denen Quantic regelmäßig auftritt.

Am 1. Mai veröffentlichte er nun sein fünftes Studioalbum mit einigen namhaften Features und dem typischen Quantic-Anstrich. Auf “Magnetica” verbastelt der in Kolumbien lebende Brite diesmal wieder ein breit gefächertes Spektrum an Genreeinflüssen. Sogar ein wenig Country schwingt dieses mal mit. Trotzdem erkennt man in jedem der 14 Tracks sein südamerikanisches Faible – mal mehr mal weniger- das sich teils ganz klassisch, teils synthielastiger ausdrückt.

Ein sehr gelungenes Album.

Hier gibts zum Tune “Duvidò” ein paar Eindrücke vom zweitgrößten südamerikanischen Karneval in Barranquilla, Kolumbien, auf dem er dieses Jahr mit Ondatrópica performen durfte.

MunichOpenMinded präsentiert: Radio Love Love

MunichOpenMinded präsentiert: Radio Love Love

/ Events

Nie war es so einfach, die Message zu verstehen: L.O.V.E.! Twit One, Hulk Hodn und Memyselfandi haben jede Menge davon angesammelt und teilen brüderlich, Episode für Episode in ihrer gemeinsamen Podcast-Reihe namens Radio Love Love.

MunichOpenMinded präsentiert: Radio Love LoveMehr als 160 Sendungen sind seit der Gründung des Formats 2009 zusammengekommen, gespickt mit unverwechselbaren Jingles und Liebesbekundungen von Pete Rock, Mos Def, De La Soul, Lord Finesse, MF Doom, Robert Glasper, Talib Kweli uvm. Die regelmäßigen Kategorien wie der “Storyteller der Woche”, die “außergewöhnliche Live-Aufnahme” oder die “Platte in einem erbärmlichem Zustand” sind längst legendär. So wurde aus der kleinen Wohnzimmershow in kürzester Zeit ein einzigartiges Radio im World Wide Web – mit einer immer größeren Anzahl an Zuhörern.

Dass RLL aber längst kein Format für Stubenhocker ist, beweisen regelmäßige Ausflüge in Clubs quer durch die Republik, bei der auch schon mal strippende Polizisten zu Jay Dees “Fuck The Police” die Hüllen fallen lassen. MunichOpenMinded holt die Kölner mit den dicken Scheiben und dem subtilen Sinn für Situationskomik nun erstmals im Dreierpack nach München. Come along or we’ll whip your ass!

20. April 2014
23:00 Uhr
Yip Yab

MunichOpenMinded präsentiert: Okon & The Movement

MunichOpenMinded präsentiert: Okon & The Movement

/ Events

Antwerpen ist nicht nur der weltweit größte Umschlagplatz für den Diamantenhandel und Europas drittgrößter Hafen, sondern beheimatet auch ein erstklassiges Konservatorium, sowie eine bunte Kunst- & Musikszene, aus der jüngst die sechsköpfige Soul- & Jazz-Formation Okon & The Movement entwachsen ist.

Die Band rund um Sängerin Judith Okon setzt sich aus bestens ausgebildeten Musikern zusammen, die ihr musikalisches Projekt als Ausdrucksmittel ihrer gemeinsamen Liebe zu Hip Hop, Soul und Funk nutzen.

Heraus kommen dabei herrlich durchdachte, wie eingängige Tracks wie “Fuji”, die den Bogen zwischen altbekannten Songstrukturen und futuristischen Sound-Einflüssen gekonnt hinbekommen. Sie machen Ozon & The Movement schon jetzt zu einem echten Geheimtipp, der auf seiner ersten Tour durch Deutschland auch im Münchner Milla Club belauscht werden kann.

Support gibt’s vom Münchner Beatgespann Paranoide & Sarah Sulai, die zusammen unter dem Namen “Akere” in ihren jungen Jahren schon ziemlich nah an die Qualität der Produktionen von Ikonen wie fLako, Flying Lo oder Dimlite herankommen und mit Sicherheit zu den derzeit interessantesten Acts gehören, die München zu bieten hat.

2. März 2014
Milla Club
20:30 Uhr

MunichOpenMinded präsentiert: Hiatus Kaiyote

MunichOpenMinded präsentiert: Hiatus Kaiyote

/ Events

Okay. I’m done. In love.

– Erykah Badu

Endlich mal wieder eine Band, die mehr kann, als einen Internet-Hype auszulösen!

Mit Respekt vor all den tollen Acts, die es zweifellos zur Zeit da draußen so gibt: diese Band ist eine absolute Ausnahmeerscheinung, eine Formation, die es in dieser Qualität wohl nur einmal pro Dekade geben kann – wenn überhaupt. Und sicher, wir sind verliebt und können nicht anders, als mit blumigen Worten um uns zu werfen, aber hey, da sind wir bei weitem nicht die einzigen. Kannste Erykah Badu fragen.

Songs und Auftreten des Quartetts vermitteln jahrelange Bühnenerfahrung und Professionalität – umso mehr erstaunt die Tatsache, dass Hiatus Kaiyote erst seit 2011 in dieser Konstellation besteht. Simon Mavin, Paul Bender, Perrin Moss und Nai Palm heißen die vier Köpfe, die der Band zu jener extraordinären Fusion aus Future Soul, Jazz, Hip Hop und Psychedelic verhelfen, die auf dem vollkommen eigenständig produzierten Debüt-Werk “Tawk Tomahawk” zum Ausdruck kommt.

Nai Palm ist das Gesicht der Band. Ihr Markenzeichen ist ein schwarzer Strich, der sich vom rechten Mundwinkel schräg nach unten zieht – und eine Stimme, die sich kraftvoll und brüchig zugleich ins Gedächtnis brennt. Die anderen Bandmitglieder gehören zu den renommiertesten Musikern der australischen Musikszene. Rhythmus, Ideenreichtum, Skills, vielschichtiges Songwriting und eine charismatische Sängerin ergeben in der Summe das Gesamtkunstwerk Hiatus Kaiyote.

MunichOpenMinded präsentiert: Hiatus KaiyoteFolgerichtig ist es da, dass es die Band von Down Under aus direkt in den Dunstkreis der internationalen Soul- und Hip Hop-Szene geschafft hat: Erykah Badu, The Roots und D’Angelo ließen sich gleich bei erster Gelegenheit bei ihren Gigs von Hiatus Kaiyote supporten und taten ihre Begeisterung medienwirksam und nachhaltig kund. Für das kürzliche Re-Release des Erstlingswerks über Sony Sub-Label Flying Buddha steuerte Weltstar Q-Tip ein paar Zeilen bei. Auf den ersten eigenen Touren durch die USA und Europa im vergangenen Frühjahr und Sommer spielten Hiatus Kaiyote schließlich gleich reihenweise ausverkaufte Club-Shows und renommierte Festivals wie Montreux, Worldwide und Dour.

Dennoch wirkt das alles so, als wäre es gerade erst der Beginn einer guten neuen Freundschaft, die wir mit dieser Band erleben werden – mit vielen weiteren tollen Lieblingsplatten und denkwürdigen Konzert-Erlebnissen alle paar Jahre, in immer größeren Hallen. Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht und sagen: Welcome to Munich, Hiatus Kaiyote!

Support: Soia (Record Breakin’ Music | Vienna) + DJ Olinclusive

1. Dezember 2013
The Atomic Café
Einlass 20 Uhr

Wondercore Island Mixtape #2

Wondercore Island Mixtape #2

/ Musik

Dass wir große Fans von Hiatus Kaiyote sind, dürfte mittlerweile bekannt sein. (Und ja – selbstverständlich weisen wir an dieser Stelle nochmal auf das Konzert im Atomic Café hin!) Was es auch aus dem Umfeld des Quartetts irgendwas Neues zu hören gibt, wird aufgesaugt. Glück für uns, dass die Musiker um Frontfrau Nai Palm tief in der Melbourner Kreativszene verwurzelt sind.

Wichtiger Fixpunkt ist hier das Label Wondercore Island, die nicht nur das Management für Hiatus Kaiyote übernehmen, sondern auch schon zum zweiten Mal eine gradiose Compilation verschenken.

The Internet – Feel Good LP

The Internet – Feel Good LP

/ Musik

The Internet haben ja leider den in Sachen Suchmaschinenoptimierung undankbarsten Namen gewählt, den man sich so ausdenken kann. Und haben keine Facebook-Seite, über die man ihre Tätigkeiten im Auge behalten könnte. Deswegen verschwindet das Duo immer mal wieder unberechtigterweise aus meinem Blickfeld.

Doch zum Glück stehen Syd the Kyd und Matt Martians nicht alleine da, sondern gehören zum Kader der kalifornischen Chaostruppe OFWGKTA, über deren Kanäle alle Neuigkeiten doch irgendwann angeschwemmt werden. Zum Beispiel: ein neues Video – und bald auch eine EP.

Ennio Styles – Stylin’ 600 Compilation

Ennio Styles – Stylin’ 600 Compilation

/ Musik

Free-Download aktiviert! Ennio Styles, DJ und Radiomacher aus Melbourne präsentiert heute seine 600ste Stylin-Show auf dem lokalen Independent-Radiosender Triple R und hat zur Feier des Tages ein ordentliches Paket geschnürt: 30 Tracks lang Beats, Bass, Soul, Funk, Jazz, House, Brass…

Seit 12 Jahren ist Ennio Styles mit Stylin’ ein echtes Urgestein der urbanen australischen Musikszene. In den letzten Jahren hatte er sämtliche internationale Hochkaräter von Robert Glasper über José James, Miles Bonny, Thundercat oder Oddisee bis hin zu Lapalux im Studio und ist natürlich auch mit den Protagonisten der wachsenden Szene in Down Under – just to name a few: Flume, Julien Dyne, Mark de Clive-Lowe – verbandelt. Nebenbei zählt ihn Gilles Peterson zu seinen “musical consultants”.

Musikalische Expertise in geballter Form also, die uns da auf Stylin’ 600 in einer durchdachten Selektion dargeboten wird – umso spannender, da nur wenige bekannte Namen die Trackliste schmücken. Big up, Mister Styles!

Das Ganze ist der Nachfolger der zum letzten großen Jubiläum erschienenden, dreiteiligen und ziemlich mächtigen Compilation Stylin’ 500 – wer das verpasst hat, kann hier noch kostenlos The Soul, The Science und The Spirit abgreifen und die große Lücke in seiner Mediathek stopfen.