Ladi6 – Hold Tight (Video)

Ladi6 – Hold Tight (Video)

/ Musik

Ladi6 ist sowas wie die Grande Dame der neuseeländischen Musikszene. Mit “Automatic” hat sie letztes Jahr schon ihr drittes Album veröffentlicht. “Hold Tight”, der letzte Track der Platte hat jetzt noch ein passendes Video geschneidert gekriegt. Schön animiert und der Track ist eh gut. Anschauen!

Im Juni spielt Ladi6 in Wien und im Juli ihr einziges Deutschlandkonzert in Berlin.

Soia & simp covern 5/8erl in Ehr’n

Soia & simp covern 5/8erl in Ehr’n

/ Musik

Die großartige Soia hatten wir nicht nur Ende letzten Jahres als Support-Act für Hiatus Kaiyote zu Gast, sondern featuren ihre Musik auch immer wieder gern hier auf MunichOpenMinded. Vor allem, wenn es so spannende News gibt wie heute: Zusammen mit Dusty-Crates-Beatbastler simp hat sie sich an “Siasse Tschik” von der Wiener Soul-Combo 5/8erl in Ehren gewagt. Soias Version von Soul funktioniert also auch auf Wienerisch 1A.

… und so klingt das Original von 5/8erl in Ehren von 2010:

Vorgeschmack auf Taylor McFerrins neues Album “Early Riser”

Vorgeschmack auf Taylor McFerrins neues Album “Early Riser”

/ Musik

Taylor McFerrin ist ein talentierter Producer, Sänger, Komponist, Pianist, DJ und Beatboxer aus Brooklyn. Ein krasser Allrounder, aber das liegt wohl in der Familie. Schließlich ist er der Sohn des legendären Bobby McFerrin (der übrigens längst nicht nur für die nervtötende Motivationshymne “Don’t Worry, Be Happy” verantwortlich ist) und hat außerdem eine sehr musikalische Schwester.

Auch wenn ihr seinen Namen vielleicht noch nicht kennt – der Typ ist in der Szene längst eine große Nummer und wird in einem Atemzug mit Leuten wie Robert Glasper, Omar oder José James genannt. Der Beweis kommt im Juni in Form seiner ersten Longplayers “Early Riser” über BRAINFEEDER und ich wage schonmal vorherzusagen: Das wird richtig gut.

Die ersten zwei Tracks sind nämlich schon draußen: “The Antidote” featured die unglaubliche Nai Palm von Hiatus Kaiyote und kommt in Sachen Produktion verdammt nah an die Qualität eines Bonobo ran. Ich war jedenfalls schockverliebt, als ich den Track zum ersten Mal gehört habe.

Vor ein paar Tagen ist jetzt noch ein Song mit Emily King im Netz gelandet. Ich schalte also mal auf Repeat und freue mich auf Juni.

Zum ersten Mal von Taylor McFerrin habe ich übrigens 2011 bei einem Konzert in Paris – und von genau diesem Auftritt gibt es sogar ein Video:

Der Tune zum Sonntag: Erykah Badu x Madlib x The unused word aus Wien

Der Tune zum Sonntag: Erykah Badu x Madlib x The unused word aus Wien

/ Musik

Erykah Badu zu covern ist ja fast unmöglich. Gesanglich mithalten ist nicht. Ein Plus an Charisma kannste knicken. Und trotzdem hat es eine junge Österreicherin geschafft, “The Healer” in ein traurig-schönes Gewand zu packen, das sich neben dem Original nicht zu verstecken braucht. Madlib hin, Erykah her – The unused word solltet ihr im Auge behalten. Und das Cover gibt’s umsonst.

Die Wienerin gehört übrigens zum österreichischen Underground-Label Duzz Down San, das die wichtigsten Namen der alpenländischen Beatszene vertritt (Testa, Trishes, Chrisfader, Mono:Massive, Mirac,…) und regelmäßig mit seinen “DuzzUp”-Compilations auf sich aufmerksam macht. Wer die noch nicht in seine Mediathek gepackt hat, kann das auf Bandcamp nachholen.

MunichOpenMinded präsentiert: Okon & The Movement

MunichOpenMinded präsentiert: Okon & The Movement

/ Events

Antwerpen ist nicht nur der weltweit größte Umschlagplatz für den Diamantenhandel und Europas drittgrößter Hafen, sondern beheimatet auch ein erstklassiges Konservatorium, sowie eine bunte Kunst- & Musikszene, aus der jüngst die sechsköpfige Soul- & Jazz-Formation Okon & The Movement entwachsen ist.

Die Band rund um Sängerin Judith Okon setzt sich aus bestens ausgebildeten Musikern zusammen, die ihr musikalisches Projekt als Ausdrucksmittel ihrer gemeinsamen Liebe zu Hip Hop, Soul und Funk nutzen.

Heraus kommen dabei herrlich durchdachte, wie eingängige Tracks wie “Fuji”, die den Bogen zwischen altbekannten Songstrukturen und futuristischen Sound-Einflüssen gekonnt hinbekommen. Sie machen Ozon & The Movement schon jetzt zu einem echten Geheimtipp, der auf seiner ersten Tour durch Deutschland auch im Münchner Milla Club belauscht werden kann.

Support gibt’s vom Münchner Beatgespann Paranoide & Sarah Sulai, die zusammen unter dem Namen “Akere” in ihren jungen Jahren schon ziemlich nah an die Qualität der Produktionen von Ikonen wie fLako, Flying Lo oder Dimlite herankommen und mit Sicherheit zu den derzeit interessantesten Acts gehören, die München zu bieten hat.

2. März 2014
Milla Club
20:30 Uhr

Soia – Mood Swings

Soia – Mood Swings

/ Musik

Erstmals wirklich auf diese großartige Stimme aufmerksam geworden bin ich in Jay Scarletts Radio Show Sounds Supreme, da die junge Wienerin ihm dafür ein sehr sympatisches Interview gegeben hat. Den Jazz in die Wiege gelegt bekommen, hörte sich Soia durch jegliche Musikrichtungen und formte aus diesem Input mit ihrem Produzenten Mez einen Stempel, der ihre ganz eigene Mischung aus Nu-Soul, Jazz und Soul mit frickeligen, synthetischen Beats abdruckt.

Fatima – Family (Prod. fLako)

Fatima – Family (Prod. fLako)

/ Musik

Aus dem Hause Eglo Records hagelt es in letzter Zeit ausschließlich gute Nachrichten. Solche zum Beispiel: Kirkis aus Melbourne haben unterschrieben und ein erster Teaser macht große Lust auf das kommende Album (2014). Funkineven‘s Egypt steht seit wenigen Tagen in den Läden. Und die tolle Fatima kommt endlich mit einer neuen Platte um die Ecke, diesmal produziert von Beatkünstler fLako: Leider ist das weder LP noch EP, aber immerhin eine Doppel-Single namens Family/La Neta, die am 2. Dezember erscheint. Das erste Video gibt’s schon heute – gewohnt großes Kino.

Sampha – Too Much/Happens

Sampha – Too Much/Happens

/ Musik

Kaum versinkt die Außenwelt im ewigen Grau, schalten meine Sensoren verlässlich auf Schnulz. Kwabs kommt da gerade recht – oder auch Sampha. Der widmet sich mit seiner charakteristische Kopfstimme seit dem sehr elektronischen SBTRKT-Album gerne der Ballade und gilt als sichere Bank, wenn es ums große Gefühl geht.

Kae – Five Parts Of The Soul

Kae – Five Parts Of The Soul

/ Musik

Kae sorgte schon 2012 dafür, dass interessierte Hörer geradezu über sie stolpern mussten: Damals veröffentlichte sie die Quattro EP, die von hinten bis vorne auf fLakos Beattape Leftovers basierte – ein kluger Schachzug, denn fLako hat’s gefallen und so rührte er fleißig die Werbetrommel. Einige internationale Kollaborationen (z.B. Elaquent) und eine Teilnahme am Red Bull Music Academy Bass Camp später, kommt die junge italienische Sängerin einer brandneuen EP um die Ecke.