Diese Woche in München 14/17

Diese Woche in München 14/17

/ Wochentipps

Giftgas-Attacken in Syrien, Selbstmord-Anschlag in St. Petersburg, Trump lässt Militär von der Leine. Da wird einem ja Angst und Bange dieser Tage! Wie gut, dass es jetzt den Angstraum-Melder gibt. Die CSU weiß einfach, wie der Angsthase läuft.

Wohin der Osterhase jetzt schon in den Club steppt, wissen hingegen wir am besten. Die Wochentipps.


EVENT DER WOCHE: Class Act Festival im Feierwerk

Class Act Festival | Strange Science

MunichOpenMinded präsentiert das Class Act im Feierwerk – Münchens erstes Festival mit Fokus auf live-produzierte elektronische Club-Musik von Acid-House bis Electro Punk u.a. mit A Guy Called Gerald, Ceephax Acid Crew und DMX Krew.

Alle Infos zum Festival findet ihr hier.

Unten verlosen wir Gästelistenplätze.


AUCH GUT AM DONNERSTAG:

+ Der OneBeat e.V. veranstaltet diesen Donnerstag zum siebten Mal den OneBeat SampleSlam, zu dem wir sowohl Samples als auch einen Teil der Jury beit gibt den Host. Es soll sich hierbei explizit nicht nur um Hip Hop Beats drehen, alle Genres sind willkommen. Start um 19:00 Uhr im Bahnwärter Thiel.

+ Für sein neues Album hat sich der französische Producer Guts nicht irgendwen, sondern Größen der Musiksezene wie Jazz-Keyboarder Florian Pellisier oder den Trompeter Leron Thomas, der schon mit Erykah Badu, Zara McFarlane und Lauryn Hill spielte, um sich geschart. Live wird das heute ein Afro-funkig-jazziges Electronika Spektakel at its best. Ab 19:30 Uhr im Ampere, Abendkasse 22 €.


AUCH GUT AM FREITAG:

Low Leaf live zu erleben, ist ein schon lange währender Wunsch auf unserer langen Liste – nun schafft es die Multiinstrumentalistin, die schon auf FlyLos Cosmogramma Album zu hören war, endlich mal nach München. Wir empfehlen dieses Konzert wärmstens und verlosen 2 x 2 Tickets unter allen, die sich bis zum 5. April bei uns melden.

+ Hide & Seek ist Sepalot’s mittweile fünftes Sololabum. Flankiert von Drummer Fab wird damit diesen Freitag die Rote Sonne unsicher gemacht. Alles (wirklich alles) weitere zu Sepalot entnehmt ihr am besten unserem Artikel zur MunichOpenMinded Radio Show #34, die der gute Mann kürzlich beisteuerte.


AUCH GUT AM SAMSTAG:

+ Zu Beginn des Wannda Kulturfestival gibt es auch wieder das passende Open Air auf dem Viehhof-Gelände. Mit dabei u.a. Martha van Straaten und alle Wannda Residents. Beginn 12:00 Uhr.


AUCH GUT AM SONNTAG:

+ Poesie flankiert von Bier und Sandwiches – das ist das, was München und seinen lahmen Sonntagabenden bisher gefehlt hat. Also ab ins Altgiesing zu EAT Poetry, ab 18:00 Uhr.


AUCH GUT AM DIENSTAG:

+ GoGo Penguin sind Großbritanniens heißester Jazz-Export dieser Tage, der sowohl auf Club-Bühnen als auch in klassischen Konzertsälen funktioniert. Die Elbphilharmonie haben sie schon ausverkauft, für ihr Konzert im Strom gibt es noch ein paar letzte Tickets. Beginn 20:30 Uhr.


GEWINNSPIEL: Wir verlosen 2 x 2 Tickets für das Class Act Festival im Feierwerk am Samstag. Für eine Teilnahme am Gewinnspiel schickst du uns bis Freitag, 18:00 Uhr eine Mail mit “Class Act” als Betreff an info@munichopenminded.com. Wir drücken die Daumen!

Obacht: Mit einer Teilnahme meldest du dich automatisch für unseren Newsletter an – außer du widersprichst ausdrücklich.

Bild: http://www.muthase.ch/

SEPALOT DOES IT! MunichOpenMinded Radio Show #34

SEPALOT DOES IT! MunichOpenMinded Radio Show #34

/ Radio

Montag ist MunichOpenMinded Radio Show Tag. Regelmäßig laden wir DJs, Label-Macher und geschmackssichere Zeitgenossen aus aller Welt dazu ein, uns einen Einblick in ihren musikalischen Kosmos zu gewähren. Mit der neuesten Episode meldet sich ein alter Bekannter zurück – nicht nur mit einem Mix, sondern auch mit einem neuen Album…

Wir erinnern uns: die (fast) langelebigste und (definitiv) bekannteste Rap-Formation aus München spielt ihre letzten Konzerte im dreimal hintereinander ausverkauften Zenith. Im Herbst 2016 war das. Nicht lange her also. Durchaus hätte man Sebastian Weiss – seines Zeichens DJ und Produzent der Band Blumentopf – eine längere Auszeit im Anschluss dieser Strapazen zugestanden: mit Surfbrett unterm Arm ab ins Warme und weg vom stressigen Musikeralltag. Aber der entscheidet sich für den Weg direkt zurück ins Getümmel.

Das Jahr hat gerade begonnen, schon wird sein umfangreiches Solo-Doppelrelease namens “Hide & Seek” für 2017 angekündigt. Sepalot bleibt der Musik also treu. Und ebenso sich selbst, als der intuitiv agierende Studiobastler, der sich in einem wohl nie endenden Prozess von der SP12 bis zur Fender Rhodes jedes Tool und Instrument für seine Ideen zu eigen macht. Und als der mit dem Zeitgeist verbundener Musikentdecker-DJ – der er schon war, als ich in meinen Teenager-Jahren die besseren Clubs dieser Stadt für mich entdeckt habe. Und dessen Radiosendung EgoTrippin’ (zusammen mit DJ Explizit und Ben Mono), der letzte verbliebene Grund ist, warum ich noch manchmal EgoFM höre.

Seit vergangenem Freitag ist der erste Part von Sepalots neuestem Soloprojekt nun draußen. Auf “Hide&” finden sich Features mit den lokalen Talenten Adriano Prestel und Angela Aux, aber auch mit MC Tree G aus Chicago. Und es passiert noch mehr: zeitgeistige Sound-Referenzen à la Flume treffen auf zeitlose Downbeat-Ästhethiken wie zu besten Ninja Tune Tagen. Dazu gesellen sich R&B, Folk und Rap.

Ähnlich viel passiert auch auf Sepalots Mix für MunichOpenMinded. Neben den eigenen neuen Tracks findet man hier futuristische Beats von Submerse, verträumten Boom Bap von Bluestaeb oder groovigen Slow-House von Dave Aju. Grundfarbe mellow – perfekt für eine Auszeit mit Surfbrett unter den Arm.

Tracklist:
Can’t Get High – Sepalot
Back&Forth – 20syl
ValleDe Rodalquilar – Bluestaeb
Free Room – Ravyn Lenae
Rescue Me – Nugat
Get Enough – Chris Lorenzo
Running to U – Sepalot
Melonkoly – Submerse
Freeez – Dave Aju
You – TheSpaceAge
Hide and Freak – Sepalot
Kayla’s Lullaby – Lost Midas
Burn – Sieren

Sepalots Hommage an die Munich Disco

Sepalots Hommage an die Munich Disco

/ Musik

Ein neuer Streich von Sepalot. Nach seiner Wanderung durch die Archive bayrischer Volksmusik, die vor zwei Jahren als Beat Konducta Bavaria ihren Weg auf die Blogs fand, zog es den Produzenten der Münchner Rap-Crew Blumentopf diesmal in die synthetischen Welten der 70er und 80er, als Giorgio Moroder in seinen Musicland Studios im heutigen Arabella Sheraton Hotel mit Donna Summer Musikgeschichte schrieb und Freddie Mercury wilde Geburtstage in der Paradiso Tanzbar feierte.

Sepalot – Chasing Clouds

Sepalot – Chasing Clouds

/ Musik

Heute erscheint das neue Sepalot Album Chasing Clouds, das ihr absofort auf den üblichen Downloadportalen kaufen könnt. Damit steigt der DJ von Blumentopf endgültig in eigene Fußstapfen und ergründet neue musikalische Sphären.

Sepalot reduziert seine Beats und Melodien aufs Wesentliche und verwendet Samples und Syntheziser als Klebstoff um ein einzigartiges Mosaik zu schaffen. Support gibt’s unter anderem von Ladi 6, Fashawn, Buff’l und vielen mehr.

Sepalot – Beat Konducta Bavaria

Sepalot – Beat Konducta Bavaria

/ Musik

Mit der Blaskapelle Münsing hat Blumentopf im verganenen Winter bereits erste Erfahrungen mit Blasmusik gemacht, was anscheinend einen bleibenden Eindruck bei Produzent Sepalot hinterlassen hat. Beat Konducta Bavaria ist eine gelungene Persiflage auf Madlibs Beat Konducta-Reihe, auf der sich Sepalot einmal quer durch die Geschichte der bayrischen Volks- und Marschmusik samplet. Ein kurioses Teil zum Schmunzeln und Kopfnicken. Und netterweise auch noch als kostenloser Download zu haben. Boom Bang Bavaria!

Fracture (Sepalot & Frank Nitt) – Outrageous

Fracture (Sepalot & Frank Nitt) – Outrageous

/ Musik

Es gibt Neues aus dem Hause Sepalot! Nachdem auf Red Handed, dem Produceralbum von Sepalot , der erste Kontakt zwischen ihm und dem Detroiter Rapper Frank Nitt entstand, gingen die beiden gemeinsam auf Tour und recordeten einige Tracks zusammen. In diesem Zuge beschlossen die beiden eine Crew zu gründen. Gemeinsam heißen der DJ von Blumentopf und der Rapper der Gruppe Frank’n’Dank jetzt Fracture und veröffentlichten unter diesem Namen gerade eben ihre erste EP.